Ein Tunnel ohne Notfallsgraben-
kein Telefon, kein Netz, kein Signal;
viel Angst, keine Bindung, kein freier Kanal.
Man will sich ja die Zeit nehmen, um zu verarbeiten, zu denken.
Doch wann holt man sich denn je genug Stille um zu denken?
Wann hören die abermillionen Einflüsse auf, auf mich ein zufließen?
Wann bekomm ich Zeit zum abfließen?
Wann bin ich ich, und wann ein Versuch mit meiner Unwelt abzuschließen?
Ob sie da sind weil sie wollen oder ob sie da sind weil ich sie brauch, weiß ich nicht.
Genauso wenig ich weiß warum ich sie brauch und es meinen Stolz bricht.
Erklärt bekommen hab ich, dass Menschen einfach nur so seien, sie leben in Rudeln, blühen und gedeihen.
Aber manchmal vergessen wir vor lauter Solidarität das solitäre-
allein mit meinen Gedanken will ich sein, doch wünscht ich mir es wär weniger einsam.








